ADAPT ist ein gemeinnütziger Verein, der im April 1999 von besorgten Eltern, LehrerInnen und TherapeutInnen gegründet und auf dem ersten österreichischen ADHS-Kongress in Salzburg der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Zweck des Vereins ist es, Familien, Schulpersonal und TherapeutInnen zu unterstützen, die mit Kindern/Jugendlichen mit der Diagnose „Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung“ („ADHS“) mit oder ohne Hyperaktivität, Lernstörungen oder anderen Begleitsymptomen konfrontiert sind.

Viele Mitglieder unserer Gruppe sind mühevolle Wege gegangen und begegneten tagtäglich Unverständnis. Oft fanden wir Schuldzuweisungen dort, wo wir Hilfe erwarteten.

Falls bei Ihrem Kind/Jugendlichen erst spät und nicht schon – wie wünschenswert – im Kindergartenalter ADHS diagnostiziert wurde, kann es sein, dass sich in der Zwischenzeit Familien-, Schul- und soziale Probleme oder gar psychische Störungen (z.B. Angst, Depressionen u.a.) oder auch Suchtprobleme dazu entwickelt haben. Dies gilt auch für Erwachsene, die früher nicht diagnostiziert wurden.

Wir von ADAPT wollen mit Informationen und praktischem Rat behilflich sein – egal, ob Ihr Kind/Jugendliche hauptsächlich unaufmerksam oder impulsiv/hyperaktiv ist (oder eine Kombination dieser beiden Eigenschaften vorliegt). Neben der Weitergabe von Neuigkeiten aus dem Internet, veranstalten wir regelmäßig Treffen in Wien für alle Betroffenen,  ferner auch Eltern-Lehrer-Diskussionsabende. Informationen bezüglich Veranstaltungsort und -zeit entnehmen Sie bitte unserem Terminkalender. Neue Selbsthilfegruppen in den Bundesländern werden von uns u.a. durch Informationen unterstützt. Weiters werden Vorträge von unseren Vorstandsmitgliedern gehalten. Unsere Absicht besteht generell darin, Hilfe zur Selbsthilfe bzw., wo dies möglich ist, zur Selbstveränderung zu leisten!

Die Arbeit von ADAPT dient in erster Linie der umfassenden und schnellen Information aller Betroffenen. In den Vereinsstatuten ist die „Erarbeitung und Verbreitung von Informations- und wissenschaftlichen Schriften“ verankert, um die Betroffenen Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen, die von ihrer Umgebung oft missverstanden oder auch pathologisiert werden, umfassend zu fördern.